Verwandte Begriffe: At und Symbol
Im Barock (16.-18. Jahrhundert) waren Embleme eine besonders populäre Kunstform, die am häufigsten zunächst in Form von Holzschnitten, dann von Kupferstichen hergestellt wurde.
Embleme setzen sich aus einer Dreigliederigkeit von Bild und Text zusammen. Bestandteile sind:
Mit dem Begriff Emblem (nach altgriechisch ἔμβλημα: „eingelegtes, eingesetztes Stück“) bezeichnete man im Altertum eine Metallverzierung sinnbildlicher Art. Heute setzt man den Begriff Emblem vielfach mit dem Begriff Sinnbild gleich.
Die Wissenschaft, die sich mit Erforschung der Entstehung, Geschichte und Bedeutung von Emblemen beschäftigt, heißt Emblematik.
Siehe auch: Wappen, Signet, Allegorie, Logo, Ikonographie, Grafik
- Henkel, ArEmblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Stuttgart 1967 u.ö., Taschenausgabe 1996. – ISBN 3-476-01502-5
- Magass, Walter: Hermeneutik und Semiotik. Schrift - Predigt - Emblematik. 1983. - ISBN 3-87797-025-7
- Schöne, Albrecht: Emblematik und Drama im Zeitalter des Barock. München: C.H.Beck, 1993. - ISBN 3-40637-113-2
- Emblematik (Kuns
- Emblematik (Kunstlexikon von P.W. Hartmann)
- Größte Emblematik-Ausstellung in Deutschland (Ausstellung des Instituts für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Bayerischen Staatsbiblio
Zurück zu Emblem 1
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Übersicht: Index Auto
|